GLOSSAR


A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z





D
1.) Kennbuchstabe für „desensibilisierte explosive Stoffe“. Findet u.a. Anwendung bei den Klassifizierungscodes des Gefahrgutrechts.

2.) Tunnelkategorie bzw. Tunnelbeschränkungscode.



DAB
1.) Dortmunder Actien-Brauerei.

2.) Deutsches Arznei-Buch. Regelwerk, das Qualität, Prüfung, Lagerung und Bezeichnung von Arzneimitteln festlegt.



DAbF
Deutscher Ausschuß für brennbare Flüssigkeiten



DaGoB
Safe and Reliable Transport Chains of Dangerous Goods. Sichere und zuverlässige Transportketten für gefährliche Güter. EU-Projekt zur Förderung von sicheren Transportketten in und um die Ostsee.



Dampfdruck
Meßgröße für die Klassifizierung von Gefahrgut. Der Dampfdruck gibt an, bei welchem Druck (und bei welcher Bezugstemperatur) Gasphase und Flüssigphase eines Stoffes im Gleichgewicht stehen. In der praktischen Anwendung bedeutet ein Dampfdruck von 300kPa (3bar) bei 50°C, daß der betreffende Stoff in seiner Verpackung bei 50°C einen Druck von 300kPa aufbaut. Siehe auch Gas, fest, flüssig.



Dänemark
Nationalitätskennzeichen DK. Vertragsstaat des ADR und des RID.



Dangerous Goods
Englisch für Gefahrgut.



DAR
Deutscher Akkreditierungsrat, Berlin



Dechema
Deutsche Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie, Frankfurt am Main.



Derived no effect level (DNEL)
Grenzwert zur Beurteilung von Gesundheitsgefahren. Durch REACH eingeführt, muß ab 01. Dezember 2010 im Sicherheitsdatenblatt angegeben werden. Vergleiche auch „PNEC-Wert“.



Desensibilisiert
Explosive Stoffe können durch Zumischung eines Phlegmatisierungsmittels desensibilisiert werden. Sie verlieren ihre gefährliche Eigenschaft und gelangen nicht mehr durch Stoß, Schlag, Reibung oder Initialzündung zur Explosion. Da es sich bei dem Phlegmatisierungsmittel u.a. um Wasser oder Alkohol handeln kann, kann es leicht wieder entfernt werden.



Deutschland
Nationalitätskennzeichen D. Vertragsstaat des ADR, ADN und des RID.



DfT
Department for Transport. Britisches Verkehrsministerium.



DFV
Deutscher Feuerwehrverband, Bonn.



DGM
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V., Frankfurt.



DGP
Dangerous Goods Panel (
ICAO). Gefahrgut-Podium der ICAO.



DGQ
Deutsche Gesellschaft für Qualität.



DGR
Dangerous Goods Regulations. Siehe auch IATA-DGR.



DGTA
Dangerous Goods Trainers Association. Verband der Gefahrgutausbilder, Phoenix, Arizona, USA. Dachverband der amerikanischen Gefahrgutausbilder, Erfinder des zertifizierten Gefahrgutausbilders (Certified Dangerous Goods Trainer).



DGZfP
Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung.



DIHK
Deutscher Industrie- und Handelskammertag



DIN
Deutsches Insitut für Normung e.V., Berlin. Das DIN entwickelt Normen mit Vertretern der „interessierten Kreise“ (Zitat des DIN) und macht sie dann der Öffentlichkeit, die diesen Normen unterworfen ist, zugänglich. Wenn auch nur gegen ein nicht wirklich geringes Entgelt. Durch Vertrag mit der Bundesrepublik Deutschland ist das DIN die nationale Normungsstelle für Deutschland.



Dioxin
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine chemische Stoffgruppe. Zu ihr zählen u.a. p
olychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane (kurz PCDD/PCDF) und polybromierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane (kurz PBDD/PBDF). Die Gruppe der Dioxine umfaßt ca. 200 Einzelverbindungen, die eine unterschiedliche Giftigkeit aufweisen. Ferner sind viele Dioxine hochgradig krebserregend.

Aufgrund des immensen Gefahrenpotenzials verbietet die GGVSEB die Beförderung bestimmter Dioxine in Deutschland auf Straße, Schiene und Binnenwasserstraßen (Anlage 1 Nr. 1.1 zur GGVSEB) in Deutschland.



Dirty Airline
„Schmutziges Luftfahrtunternehmen“. Luftfahrer-Slang für Luftfahrtunternehmen, die es mit der Sicherheit (insbesondere bezüglich terroristischer Attacken) nicht so genau nehmen.



Dirty Airport
„Schmutziger Flughafen“. Luftfahrer-Slang für Flughäfen, die es mit der Sicherheit (insbesondere bezüglich terroristischer Attacken) nicht so genau nehmen.



DNEL
Derived no effect level.



DOC
Document of Compliance. Der „Fahrzeugbrief“ eines Seeschiffes.



DOT
1.) Department of Transportation. Amerikanisches Verkehrsministerium.

2.) Department of Transport. Britisches Verkehrsministerium. (inzwischen DfT)



DruckbehV
Verordnung über Druckbehälter, Druckgasbehälter und Füllanlagen (Druckbehälterverordnung)



Druckfaß
Ortsbewegliches Druckgefäß mit einem Fassungsraum von 150L bis 1000Liter. Druckfässer können z.B. zylindrische Gefäße mit Rollreifen oder kugelförmige Gefäße auf Gleiteinrichtungen sein. Siehe auch Flaschen, MEGC, Großflasche und Flaschenbündel sowie Tanks



Druckgefäß
Sammelbegriff im Gefahrgutrecht. Ein Druckgefäß kann eine Flasche, eine Großflasche, ein Druckfaß, ein verschlossener Kryobehälter oder ein MEGC sein.



DSC
Dangerous Goods, Solid Cargoes and Containers. Unterausschuß der
IMO für die Beförderung von Gefahrgütern, festen Ladungen und Containern.



DSLV
Deutscher Speditions- und Logistikverband, Bonn.



DT
Kennbuchstabe für „desensibilisierte, giftige explosive Stoffe“ (engl. „desensibilized, toxic“) . Findet u.a. Anwendung bei den Klassifizierungscodes des Gefahrgutrechts.



DTV
Deutscher Transportversicherungs-Verband, Hamburg.



DVFG
Deutscher Verband für Flüssiggas, Kronberg.



DVR
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V., Bonn.



DVS
Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.



DVWG
Deutsche verkehrswissenschaftliche Gesellschaft, Köln.



A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z



Startseite

Dienstleistungen

Glossar

Kontakt

Rettungskräfte

Schulungen

Shop

Sitemap

© 2010

Stand: August 2010/ 6.10