GLOSSAR



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E
Tunnelkategorie bzw. Tunnelbeschränkungscode.



EAK
Europäischer
Abfallartenkatalog (nicht mehr gültig). Stuft Abfälle mit 6-stelligen Abfallschlüsselnummern ein. Die Einstufung erfolgt zunächst durch Zuordnung der Entstehungs-Branche, dann einer feineren Aufzählung verschiedener branchentypischer Prozesse und zuletzt durch eine numerische Aufzählung. Inzwischen ersetzt durch die Abfallverzeichnis-Verordnung.



EBA
Eisenbahn-Bundesamt, Bonn



EBU
European Barge Union. Europäische Binnenschifffahrtsunion. Union Européenne de la Navigation Fluviale.



EC 50
Richtige Schreibweise EC50. Mittlere effektive Konzentration (Menge Stoff pro Vergleichsmenge, z.B. 10mL/ m³). Bei 50% der Versuchstiere tritt eine definierte Wirkung ein, die jedoch nicht zum Tode führt (z.B Erblinden). Vergleiche auch ED50, LC50 und LD50.



ECC-TS
European Competence Center for Transport Safety (ECC-TS) e.V. Europäischer Verein für Transportsicherheit, Hanau, Deutschland. Vereinigung europäischer Sachverständiger zur Verbesserung und Standardisierung der Ladungssicherung für alle Verkehrsträger.



ECE
Economic Commission for Europe. Die Wirtschaftskommission der UN für Europa. Sie bildet u.a. Arbeitsgruppen wie die
WP.15.



ECETOC
European Centre for Ecotoxicoligy and Toxicoligy of Chemicals, Brüssel. Europäisches Zentrum für Ökotoxikologie und Toxikologie von Chemikalien.



ECD
Siehe European Cleaning Document.



ECHA
European Chemicals Agency. Europäische Chemikalien Agentur, Helsinki. Zuständig für die Registrierung von Chemikalien im Zuge von REACH.



ECOSOC
Economic and Social Council. Wirtschafts- und Sozialrat der UN, New York.



ECPA
European Crop Protection Association. Europäischer Verband der Pflanzenschutzmittelhersteller.



ECTA
European Chemicals Transport Association. Europäischer Verband der Chemie-Transporteure.



ED 50
Richtige Schreibweise ED50. Mittlere effektive Dosis (Menge Stoff, die einem Organismus zugeführt wird). Bei 50% der Versuchstiere tritt eine definierte Wirkung ein, die jedoch nicht zum Tode führt (z.B Erblinden). Vergleiche auch EC50, LC50 und LD50.



EDI
Electronic Data Interchange. Elektronischer Datenaustausch.



EDIFACT
Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport. International genormte „Sprache“ zum elektronischen Datenaustausch (ISO 9735-5:2002)



Efb
Entsorgungsfachbetrieb.



EfbV
Entsorgungsfachbetriebsverordnung.



EFIBCA
European Flexible Intermediate Bulk Container Association. Europäischer Verband für flexible
IBC.



EFMA
European Fertilizer Manufacturers Association. Europäischer Verband der Düngemittelindustrie.



EFTA
European Free Trade Association. Europäischer Freihandelsverbund.



EG
Europäische Gemeinschaft.



EG-TypV
Verordnung über die EG-Typgenehmigung für Fahrzeuge und Fahrzeugteile.



EGI
Eidgenössisches Gefahrgutinspektorat, Wallisellen, Schweiz.



EIGA
European Industrial Gases Association. Europäischer Industriegase Verband.



EINECS
European Inventory of Existing Commercial Chemical Substances. Europäisches Verzeichnis der bestehenden kommerziell genutzten Chemikalien (Gefahrstoffen). EINECS-Nummern erlauben die eindeutige Identifizierung von Chemikalien. Vergleiche auch „CAS-Nummern“.



EMPA
Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt.



EmS
Emergency Schedules.
Unfallmerkblätter im Seeverkehr. Vorgeschrieben durch den IMDG-Code. Systematik „F-A, S-D“ (fire & spillage, also Maßnahmen bei Feuer und Freisetzung). Die Systematik „3-05“ ist veraltet. Die Angabe der EmS-Nummer ist in der IMO-Erklärung allerdings auch nicht mehr Pflicht.

Grundlage der EmS ist der EmS-Leitfaden für Unfallmaßnahmen.



EN
Europäische Norm.



Entsorgungsfachbetrieb (Efb)
Besonders qualifizierter Betrieb für Transport und Entsorgung von
Abfällen. Efb benötigen u.a. keine Transportgenehmigung.



EPAL
European Pallet Association. Europäischer Palettenverband. Sachwalter der Qualität von Euro-Paletten.



EPCA
European Petrochemical Association, Brüssel.



EQ
Excepted Quantities. Englisch für „freigestellte Mengen“.



Erfa
Erfahrungsaustausch.



ERI-CARDS
Emergency Response Intervention Cards. System zur Information von Rettungskräften bei Gefahrgutunfällen. Bauen auf den
UN-Nummern auf und enthalten einzelne Datenblätter mit Anweisungen für Löschmittel und -taktik, Atemschutz, Erste-Hilfe-Maßnahmen usw. Erhältlich als Lose-Blatt-Sammlung oder Datenbank.
Die Einführung wurde notwendig durch die 1997er Novellierung des
ADR. Seit dem enthalten Unfallmerkblätter nur noch Informationen für den Fahrzeugführer, nicht mehr für Rettungskräfte.



ESF
Europäischer Sozialfonds.



Estland
Nationalitätskennzeichen EST. Vertragsstaat des ADR, jedoch nicht des RID.



EU
European Union/ Europäische Union. Die EU ist vieles, aber nicht die Mutter des ADR/ ADN/ RID. Obwohl diese Regelwerke „europäische“ Verordnungen heißen, bewegen sie sich im Europa des ADR, ADN oder eben RID (Siehe auch Mitgliedsstaaten ADR/ Mitgliedsstaaten ADN/ Mitgliedsstaaten RID). Dennoch nimmt die EU als politisches Organ direkten Einfluß auf die Gestaltung der Regelwerke.



EURATOM
The european atomic energy community. Europäische Atomgemeinschaft.



European Cleaning Document (ECD)
Europäisches Reinigungszertifikat. Bestätigt die Reinigung (i.d.R. von Tanks) nach vergleichbaren Standards. Durch das ECD kann der Nachweis geführt werden, daß ein Tank kontaminationsfrei mit anderen Produkten befüllt werden kann.



EV
1.) eV – Elektronvolt.

2.) e.V. – eingetragener Verein.



EVO
Eisenbahn-Verkehrsordnung



EX/II-Fahrzeug
Fahrzeug für die Beförderung gefährlicher Güter.auf der Straße gemäß Teil 9 ADR. EX/II-Fahrzeuge sind für den Transport von explosionsgefährlichen Stoffen und Gegenständen (u.U. Auch in Tanks) zugelassen und verfügen über eine besondere Zulassung.

Fahrzeuge mit einer EX/II-Zulassung müssen über verschiedene Ausstattungsmerkmale verfügen wie z.B. ABV oder besonders gekapselte elektrische Leitungen. Ferner müssen EX/II-Fahrzeuge besondere Anforderungen an z.B. Batterien, Kraftstoffbehälter oder die Auspuffanlage erfüllen. Ein Retarder ist nicht vorgeschrieben; vergleiche auch AT-Fahrzeug, EX/III-Fahrzeug, FL-Fahrzeug oder OX-Fahrzeug.



EX/III-Fahrzeug
Fahrzeug für die Beförderung gefährlicher Güter.auf der Straße gemäß Teil 9 ADR. EX/III-Fahrzeuge sind für den Transport von explosionsgefährlichen Stoffen und Gegenständen (u.U. Auch in Tanks)zugelassen und verfügen über eine besondere Zulassung.

Fahrzeuge mit einer EX/III-Zulassung müssen über verschiedene Ausstattungsmerkmale verfügen wie z.B. ABV oder besonders gekapselte elektrische Leitungen. Ferner müssen EX/III-Fahrzeuge besondere Anforderungen an z.B. Batterien, Kraftstoffbehälter oder die Auspuffanlage erfüllen. Im Gegensatz zum EX/II-Fahrzeug muß das EX/III höhere Anforderungen hinsichtlich der elektrischen Ausrüstung erfüllen und mit einem Retarder ausgestattet sein.

Vergleiche auch AT-Fahrzeug, EX/II-Fahrzeug, FL-Fahrzeug oder OX-Fahrzeug.



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Stand: September 2010/ 6.10